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Sprengsätze an Ölpipeline in russischer Kaukasusregion

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Sprengsätze an Ölpipeline in russischer Kaukasusregion

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Nach der Entdeckung mehrer Sprengsätze an einer Erdgas-Pipeline hat Russland hat seine Gaslieferungen an Armenien vorübergehend eingestellt. Inzwischen wurde der Gashahn wieder geöffnet.

Die Sprengsätze waren am Sonntag nahe einer Pipeline in der russischen Kaukasus-Region Inguschetien gefunden worden. Der armenische Gasimporteur, ein Tochterunternehmen der russischen Gazprom, erklärte, die Reserven in Armenien reichten aus, um in einem solchen Fall die Kunden im Land zu versorgen. Russland liefert jährlich rund zwei Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Armenien.

Von der Unterbrechung waren auch russische Kunden betroffen – in Inguschetien sowie der benachbarten Region Nord Ossetien. In Inguschetien kam es in jüngster Zeit vermehrt zu Angriffen islamistischer Rebellen.