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Zu Guttenberg bleibt "auch wenn's mal stürmt"

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Zu Guttenberg bleibt "auch wenn's mal stürmt"

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Der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will trotz der Vorwürfe in der Kundus-Affäre im Amt bleiben. „Ich werde definitiv, auch wenn’s mal stürmt, stehen bleiben. So bin ich erzogen worden – und so will ich das auch handhaben“, sagte zu Guttenberg am Sonntag im deutschen Fernsehen.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte zu Guttenberg wegen seiner Informationspolitik zur Kundus-Affare den Rucktritt nahegelegt. „Und dann wird der Untersuchungsausschuss prüfen, hat der Herr zu Guttenberg die Wahrheit gesagt als er behauptet hat, dass der Generalinspekteur der Bundeswehr und sein Staatssekretär ihn nicht ausreichend informiert haben“, forderte Gabriel.

Als besonders gravierend bezeichnete Gabriel Berichte, dass Kanzleramt und Verteidigungsministerium kurz vor dem Lufangriff eine Eskalation in Afghanistan beschlossen hatten. Die möglicherweise “gezielte Tötung von Menschen in Kundus” müsse im Rahmen einer Regierungserklärung erläutert werden.