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Kopenhaben. Jetzt geht`s richtig los

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Kopenhaben. Jetzt geht`s richtig los

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Feierlich haben die Umweltminister der Welt mit den eigentlichen Verhandlungen auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen begonnen. Sie bereiten die Schlußerklärung für die Staats- und Regierungschefs vor. Die Nervosität steigt, denn bei dem Mammuttreffen ist noch kein Durchbruch für ein globales Klimaabkommen in Sicht. Dänemarks Ministerpräsident Lars Rasmussen sagte vor den Delegierten: “Die Welt schaut auf uns. Sie hält den Atem an. Denn wir haben nur noch bis zum Ende der Woche Zeit.”

Eigentlich soll die Erwärmung der Welt um maximal 2 Grad begrenzt werden. Doch wie das geschehen soll, darüber wird heftig gestritten. Vor allem wer welche Kosten in welcher Höhe trägt und um wieviel die CO-2-Emissionen gesenkt werden müssen. Die Vereinigten Staaten wissen, was sie in Kopenhagen tun. Ihr VertreterTodd Stern sagte: “Wir wissen um unsere historische Verantwortung in Fragen des CO-2-Ausstosses in die Atmosphäre. Wir wissen um unsere Verantwortung für eine globale Regelung, die den armen Ländern hilft. Forderungen nach Wiedergutmachungszahlungen vermitteln aber ein Art Schuld. Das ist nicht der richtige Weg die Sache zu betrachten.”

So sollen bis 2020 weniger Treibhausgase in die Luft geblasen werden. Um über 17 Prozent weniger wird verhandelt. Ergebniss – offen.
Immer mehr Menschen wollen am Weltklimagipfel teilnehmen, haben Zugangserlaubnis. Doch der Verhandlungsort faßt knapp 20.000 Personen, mehr als doppelt soviele begehren Einlass.