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EU-Fischereiminister einigen sich auf Fangquoten

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EU-Fischereiminister einigen sich auf Fangquoten

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Die europäischen Fischereiminister haben sich nach harten Verhandlungen auf Fangquoten für Nordsee und Nordatlantik geeinigt. Die erlaubten Fangmengen für die Makrele werden in den ersten Monaten 2010 je nach Gebiet deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen, weil der Fisch teilweise in norwegischen Gewässern gefangen wird und es noch keine Einigung zwischen der EU und dem Land gibt. Grundsätzlich gebe es eine Erholung bei einigen Fischarten, hieß es in Brüssel.

EU-Fischereikommissar Joe Borg sagte, einige Bestände würden jetzt nachhaltiger gefischt, und die Überfischung nehme auch ab. Einige Bestände seien stabiler. Um diesen Trend fortzusetzen, brauche man Dizsiplin. So könne man langfristig angemessen planen. Für den Hering konnten die Minister jetzt schon endgültige Fangmengen festlegen.

In der Irischen See bleibt es bei der Menge vom Vorjahr, in Nordwestirland und im Gebiet vor der deutschen Nordseeküste gibt es einen Rückgang von 20 Prozent. In der Keltischen See dürfen sieben Prozent und in der Irischen See 14 Prozent mehr Scholle gefangen werden.