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Gewalt beim Klimagipfel

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Gewalt beim Klimagipfel

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Die dänische Polizei hat eine genehmigte Demonstration aufgelöst. Dabei soll es nach Medienberichten Verletzte gegeben haben.
Zuvor hatte die Polizei versucht, die Demonstranten aufzuhalten und ging dabei hart gegen sie vor.

Mehr als 230 Demonstranten wurden beim Marsch durch Dänemarks Hauptstadt vorläufig festgenommen. Die Teilnehmer der Demonstration hatten immer wieder betont, auf Gewalt verzichten zu wollen.

Mehr als 3.000 Demonstranten waren auf dem Weg zum Tagungsort des Weltklimagipfels. Die Demonstranten wollten wie sie erklärten, mit friedlichen Mitteln die Absperrungen durchbrechen und einen Gegengipfel am Tagungsort abhalten.

Innerhalb des Bella-Centers wollten andere Delegierte von Umweltgruppen die Sitzungen störren und an dem Gegengipfel teilnehmen. Von 200 Personen ist dabei die Rede.

Gestern war der deutsche Sprecher der Demo-Organisatoren “Klima Gerechtigkeit Aktion” wegen Verdachts auf Vorbereitung strafbarer Aktionen festgenommen worden.

Die Sicherheitskräfte sind massiv vor Ort vertreten. Das Konferenzzentrum ist weiträumig abgeriegelt. Straßen sind gesperrt, der Bus- und Bahnverkehr ist eingschränkt.