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Klima-Konferenz läuft heiß

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Klima-Konferenz läuft heiß

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In Kopenhagen hat die heiße Phase der UN-Klima-Konferenz begonnen. Die Umweltminister verhandeln offiziell, der Durchbruch läßt jedoch auf sich warten. Vor dem Schlußakkord mit rund 120 Staats- und Regierungschefs will die dänische Konferenzpräsidentin Connie
Hedegaard neue Entwürfe für das angestrebte Klimaschutzabkommen vorlegen.
 
Connie Hedegaard, COP15 Präsidentin:
 
“Hier und jetzt ist ein Erfolg möglich. Aber als Präsidentin der Klimakonferenz muss ich Sie auch warnen: Ein Scheitern ist auch drin.”
 
Strittig sind vor allem Ausmass und Referenzjahr von Treibhausgas-Einsparungen und die Finanzierung von Klimaschutz in Entwicklungsländern.
 
Ban Ki-Moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen:
 
“Jetzt ist die Zeit der Einigung gekommen. Keinem werden alle Wünsche erfüllt. Aber wenn wir zusammenarbeiten und ein Abkommen zustandebringen, dann bekommt jeder, was er braucht.”
 
Selbst die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist angesichts der vielen offenen Fragen vor ihrer Abreise nervös und gibt das auch zu. Und Umweltminister Norbert Röttgen ärgert sich öffentlich über das Taktieren der Großverschmutzer China und USA.
 
Beide Länder sind nicht bereit, sich auf ehrgeizigere Treibhausgas-Ziele einzulassen.