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Mehr Auswahl beim Navigieren im Internet

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Mit dem Monopol des Microsoft-Browsers Internet Explorer ist es künftig vorbei. Die EU-Kommission hat durchgesetzt, dass Microsoft bei seinen Windows-Betriebssystemen den Zugang zu Konkurrenz-Browsern erleichtert, wie zum Beispiel Firefox. Zwölf Anbieter sollen zur Auswahl angegeben werden.

Seit gut einem Jahrzehnt kämpfen Brüssels Wettbewerbshüter gegen das Monopol von Microsoft: “Und ich hoffe, dass mit der heutigen Entscheidung ein langes Kapitel im gelegentlich unbehaglichen Verhältnis zwischen Microsoft und der Kommission geschlossen wird und ein neues, positives Kapitel eröffnet”, erklärte Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes danach.

Browser sind nötig zum Navigieren im Internet. Auf Windows-PCs war bisher der Microsoft Explorer vorinstalliert. Brüssel hatte – einmal wieder – mit einem hohen Strafgeld gedroht. Der Kompromiss gilt zunächst für fünf Jahre. Microsoft will die Liste mit den Konkurrenten vom nächsten Frühjahr an auf seinen Windows-Systemen XP, Vista und Windows 7 mit angeben.

Ein anderes Verfahren gegen
Microsoft zur Offenlegung technischer Schnittstellen für die Konkurrenten läuft weiter.