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Unsere Klimaprobleme verursachen wir selbe

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Unsere Klimaprobleme verursachen wir selbe

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Es raucht und dampft und stinkt zum Himmel. Unsere Klimaprobleme verursachen wir selber.
Darüber sind sich die Staatenlenker in Kopenhagen einig. Aber bei den entscheidenden Taten zur Verbesserung der Lage möchte jeder dem anderen den Vortritt lassen.

Dabei kennen alle die Berechnungen über den Zusammenhang von Treibhausgasen und allgemeiner Erderwärmung.

Im Verhältnis zur vor-industriellen Epoche Mitte des 19. Jahrhunderts soll die Durchschnittstemperatur auf unserem Planeten höchstens um 2 Grad Celsius steigen. Aber dafür müssten die CO-2-Emissionen bis 2050 um 50 Prozent unter die Werte von 1990 sinken.

Gestritten wird nun darüber, wer wieviel einzusparen hat.

Laut UN-Bericht vom 15. Dezember wäre mit den bisherigen Verpflichtungen nur eine Reduzierung um 16 Prozent bis 2050 zu erreichen – und damit müssten wir uns auf 3 Grad wärmere Zeiten einstellen.

Als ob uns die Natur nicht schon laufend Warnungen schicken würde!

Um die verhängnisvolle Entwicklung aufzuhalten, müssten die Schadstoffemissionen spätesten 2020 ihren höchsten Wert erreicht haben.

Aber wer zahlt? Die Entwicklungsländer sind gar nicht in der Lage, sich aus eigener Kraft angemessen zu beteiligen – dabei wären sie vom Klimawandel am schlimmsten betroffen.

Als kurzfristige Finanzierung für die Entwicklungsländer bis Ende 2012 scheinen 7 Milliarden Euro pro Jahr sicher zu sein. Aber die folgenden Ziele bis 2020 würden 70 Milliarden Euro pro Jahr kosten! Woher die kommen sollen, steht noch völlig offen.

Es haben gerade erst Australien, Japan, Frankreich, Norwegen, Großbritannien und die USA Zusagen für insgesamt 2 Milliarden Euro abgegen, um die weitere Abholzung der Tropenwälder zu stoppen.