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Warten auf den Vulkanausbruch

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Warten auf den Vulkanausbruch

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Mehr als vierzigtausend Menschen sind auf den Philippinen schon in Sicherheit gebracht worden – die meisten, die rund um den Vulkan Mayon leben.

Die ganze Woche schon spuckt der Mayon Asche und
brennende Steine; für die Wissenschaftler ist klar: Ein Ausbruch rückt immer näher.

Die Anzeichen mehren sich: Auch seimisch sei der Vulkan weiter sehr aktiv, sagt ein Forscher; man habe viele Erdstöße gemessen – in den letzten 24 Stunden weit über zweihundert.

Inzwischen gilt Warnstufe 4, die zweithöchste: Das heißt, ein Ausbruch steht unmittelbar bevor. Auf zehn Kilometer darf keiner mehr an den Vulkan heran. Soldaten sollen das durchsetzen und auch noch die restlichen Bewohner der Gegend in die Auffanglager bringen.

Seit vierhundert Jahren werden die Eruptionen des Mayon aufgezeichnet: In dieser Zeit brach der Vulkan etwa fünfzig Mal aus. Der verheerendste Ausbruch war vor fast zweihundert Jahren, der letzte
2006.