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Odyssee für Eurostar-Passagiere

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Odyssee für Eurostar-Passagiere

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Am schlimmsten traf es mehr als 2000 Passagiere die zum Teil 15 Stunden in liegengebliebenen Zügen im Eurotunnel gefangen waren. Tausende andere brachen zu einer Reise auf, die große Ähnlichkeit mit einer Odyssee hatte: Per Bahn oder Bus von Paris nach Calais. Von dort mit der Fähre nach Dover und von Dover per Bus endlich nach London. British Airways setzte von London nach Paris größere Maschinen ein. Doch auch auf den Flughäfen in der britischen Hauptstadt und in Manchester kam es wegen des Winterwetters zu Verspätungen. Viele Eurostar-Passagiere sind erbost: “Jetzt heißt es, zahlen, danach will ich die Kosten erstattet haben. Doch offenbar muss der Antrag für die Rückerstattung der Kosten nach London geschickt werden, das alles wird sechs Wochen dauern.” Und ein anderer meint: “Wenn ich die Kosten nicht erstattet bekomme, kehre ich nach den Ferien an die Kasse zurück und trete in den Hungerstreik. Das hat mich eine Menge gekostet.” Unterdessen musste der Eurotunnel-Betreiber den Service, der Autofahrer transportiert, wegen zu großen Andrangs auf englischer Seite vorübergehend einstellen.