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Vulkan warnt vor Ausbruch

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Vulkan warnt vor Ausbruch

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Auf den Philippinen wächst die Angst vor der angekündigten Katastrophe. Rund um den Vulkan Mayon war lautes Rumoren zu hören, rund 2000 Erdstösse wurden gezählt. Das deutet nach Ansicht des nationalen Instituts für Vulkanologie und Seismologie auf steigendes Magma hin. Seit Tagen wird ein Vulkanausbruch befürchtet.
Soldaten und Polizisten lassen niemanden mehr in die Gefahrenzone rund um den Vulkan.

Die ganze Woche schon spuckt der Mayon Asche feurige Lava und Schwefeldioxid; für die Wissenschaftler ist klar: Ein Ausbruch rückt immer näher.

Die Alarmstufe wurde auf vier erhöht, die zweithöchste Kategorie.

Der Mayon, knapp 2500 Meter hoch, liegt 360 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Er ist in den vergangenen vier Jahrhunderten etwa 50mal ausgebrochen, zum letztenmal im Juli 2006. Zur verheerendsten Eruption kam es im Jahr 1814. 1200 Menschen starben, eine ganze Stadt wurde unter Lava begraben.

Die Philippinen gehören zum sogenannten Pazifischen Feuerring mit besonders starker vulkanischer Aktivität.

Bisher wurden rund 45 000 Anwohner in Sicherheit gebracht – die Behörden bereiten die Evakuierung von bis zu 120 000 Menschen vor