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Angst vor Vulkanausbruch steigt

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Angst vor Vulkanausbruch steigt

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Nach neuen Erdbeben am philippinischen Vulkan Mayon ist die Furcht vor einem unmittelbar bevorstehenden Ausbruch weiter gestiegen. Anwohner berichten über lautes Rumoren und zahlreiche Erdstösse. Das deutet nach Ansicht des nationalen Instituts für Vulkanologie und Seismologie auf steigendes Magma hin. Dessen Direktor Renato Solidum sagt, die seismologische Aktivität des Vulkans sei intensiver als in den vergangenen Tagen. Vor allem der Ausstoß an Schwefelgasen sei sehr hoch. Der 360 Kilometer südlich von der Hauptstadt Manila gelegene Vulkan ist seit 1616 etwa 50 Mal ausgebrochen, zuletzt im Juli 2006. Der verheerendste Ausbruch des knapp 2500 Meter hohen Vulkans wurde 1814 verzeichnet. Dabei kamen 1200 Menschen ums Leben, eine ganze Stadt wurde unter der Lava begraben. Bislang wurden 45.000 Menschen in Sicherheit gebracht, es könnten bis zu 120.000 werden.