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Auslandsauftrag für Diebstahl in Auschwitz

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Auslandsauftrag für Diebstahl in Auschwitz

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Die Diebe von Auschwitz haben im Auftrag eines Ausländers gehandelt. Dies geht aus den bisherigen Ermittlungen der polnischen Staatsanwaltschaft hervor. Mit großer Wahrscheinlichkeit habe eine außerhalb Polens wohnende Person ohne polnische Staatsbürgerschaft den Auftrag erteilt, den Schriftzug “Arbeit macht frei” vom Eingang des früheren KZ Ausschwitz zu entwenden. Der in drei Teile zerlegte Schriftzug war in einem Wald im Norden Polens gefunden worden. An der Besichtigung des Tatorts durch die Staatsanwaltschaft nahmen auch drei der Festgenommenen teil. Sie haben die Tat gestanden. Ihre beiden Komplizen bestritten den Diebstahl und verweigerten bisher die Aussage. Die fünf vorbestraften Männer im Alter von 20 bis 39 Jahren waren am Sonntag festgenommen worden. Während des Zweiten Weltkriegs haben die Nationalsozialisten mehr als eine Million Menschen in Auschwitz-Birkenau getötet. Die meisten von ihnen waren Juden. Ende Januar jährt sich die Befreiung des KZ zum 65. Mal.