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Britische Behörden warnen vor Apres Ski

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Britische Behörden warnen vor Apres Ski

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Prost auf der Piste – Was bei vielen zu Kopfschmerz führt, bereit britischen Diplomaten Kopfzerbrechen. Denn Alkohol erhöht das Risiko schwerer Unfälle. Doch ob Entre oder Apres Ski – für viele der hunderttausenden britischen Wintersportler in Frankreich gehört der Schnaps zum Schnee: “Das ist Teil der Kultur – Skifahren und dazu ein paar Drinks!”, sagt eine junge Frau.

Das britische Außenministerium hat – pünktlich zum Ferienbeginn – eine Informationskampagne auf Flughäfen und alpinen Liftstationen gestartet. Mehr als 30 britische Wintersportler starben im vergangenen Jahr bei Unfällen, die Hälfte von ihnen war unter 25 Jahre alt. Oft war dabei Alkohol im Spiel.

“In der Höhe zu trinken, trägt zur Austrocknung bei”, erklärt Jean Christophe Journoud, Arzt im Wintersportort Meribel: “Zu viel Alkohol und Austrocknung beeinträchtigt die Mobilität, die Bewegungsfähigkeit der Muskeln, und erhöht das Risiko von Traumata.”

Aber auch das Risiko von Erfrierungen steigt. Erst am Wochende starb ein Franzose. Er war alkoholisiert und viel zu leicht bekleidet. Und noch etwas raten die Behörden: das Geld lieber bei einer guten Unfallversicherung zu lassen, als an der Bar.