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Entspannung auf Europas Airports

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Entspannung auf Europas Airports

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Nach dem schnee- und eisbedingten Wetterchaos hat sich die Lage auf Europas Flughäfen etwas entspannt. In Mailand-Malpensa, Italiens zweitgrößtem Drehkreuz, wurde der Verkehr am Nachmittag wieder aufgenommen. Bis dahin waren 50 Starts und Landungen gestrichen worden. In Mailand wurden zudem die Schulen wegen des Schneefalls geschlossen.

Auch die Flughäfen in Verona und Genua mussten zeitweise gesperrt werden. Auch in Bologna kam es zu Behinderungen.

In Frankfurt – Deutschlands größtem Drehkreuz – läuft der Betrieb wieder, aber erst am Mittwoch sollen alle Flüge pünktlich starten und landen. In der Nacht waren 8000 Reisende gestrandet, nachdem die Betreiber alle drei Start- und Landebahnen geschlossen hatten. Nur 5000 bekamen ein Hotelbett.

Juristen weisen daraufhin, dass alle Reisenden, die mit EU-Unternehmen fliegen, darauf Anspruch haben – nicht jedoch auf eine Entschädigung für eine freiwillig im Terminal verbrachte Nacht.

Die haben auch einige Kunden der Billiglinie EasyJet hinter sich, die in London-Luton 150 Verbindungen streichen musste. Bei anderen Anbietern kam es zu Behinderungen.

Wetter-Chaos auch auf Großbritanniens Straßen. In der südenglischen Grafschaft Hampshire saßen in der Nacht rund 3000 Menschen in ihren Autos fest. Laut britischem Pannendienst war der montägliche Winterbeginn der schlimmste Tag seit 10 Jahren. Auch der deutsche ADAC meldete einen neuen Rekord seiner Einsätze.