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Nächste Ratingagentur stuft Griechenland herab

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Nächste Ratingagentur stuft Griechenland herab

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Griechenlands Finanzpolitik genießt immer weniger Vertrauen. Auch die Ratingagentur Moody’s hat nur wenig Hoffnung, dass Athen die zuletzt stark gestiegene Staatsverschuldung eindämmen kann. Deshalb wurde die Bonität gesenkt und zwar von A2 auf A1. Andere Agenturen haben ihr Rating schon auf BBB+ reduziert. Die Neuverschuldung liegt im laufenden Jahr bei 12,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Und die Staatsschulden werden sich auf 113,4 Prozent der Wirtschafsleistung erhöhen.

Die griechische Regierung hat den Ernst der Lage erkannt und hat Konsequenzen angekündigt. Der Schuldenberg soll weg, drastische Einschnitte sind im Gespräch. Und zwar weniger Regierungs- und Sozialausgaben sowie Steuererhöhungen. Doch das kommt bei vielen Griechen nicht gut an, es kam schon zu ersten Massenproteste. Gut für die Regierung in Athen: Die EZB akzeptiert momentan noch Staatsanleihen die schlechter als “A” bewertet werden. Nächstes Jahr könnten die Ratinganforderungen aber verschärft werden.