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Schriftzug "Arbeit macht frei" wiedergefunden

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Schriftzug "Arbeit macht frei" wiedergefunden

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Wenige Tage nach dem aufsehenerregenden Diebstahl ist der stählerne Schriftzug “Arbeit macht frei” vom Eingangstor der KZ-Gedenkstätte Auschwitz wiedergefunden worden. Fünf mutmaßliche Diebe wurden gefasst. Sie sollen an diesem Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Schriftzug, der über den Einfahrten zahlreicher Konzentrationslager angebracht wurde, gilt als zynisches Symbol für die Gräueltaten der Nazis, die Millionen Menschen ermordeten. Die fünf vorbestraften Männer im Alter zwischen 20 und 39 Jahren waren am Sonntag im Norden Polens festgenommen worden. Nach Erkenntnissen der Polizei sind sie keine Neonazis, sondern haben aus Geldgier gehandelt – möglicherweise im Auftrag eines Sammlers. Die Männer seien wegen Raubüberfällen und Körperverletzung vorbestraft, teilte die Polizei mit. Ihnen drohen Haftstrafen bis zu zehn Jahren.