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Demonstrationen im Iran flauen nicht ab

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Demonstrationen im Iran flauen nicht ab

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Im Iran nehmen die Spannungen zwischen Polizei und Opposition weiter zu. In der Stadt Isfahan marschierten Oppositionelle durch die Straßen. Wie auf mehreren regime-kritischen Internetseiten berichtet wird, gingen die Sicherheitskräfte mit Schlagstöcken und Tränengas gegen die Demonstranten vor. Einige Reformanhänger seien verletzt worden. Außerdem wird auf der Internetseite “Parlemannews” berichtet, dass Dutzende Reformanhänger verhaftet worden seien. Für diese Angaben gibt es bisher keine offizielle Bestätigung.

Auch in der Geburtsstadt des regimekritischen Großajatollahs Montaseri, in Najafabad, kam es zu Zusammenstößen. Montaseri war am Wochenende in der heiligen Stadt Gom gestorben. Dort hatte es bei Trauerfeiern ebenfalls Ausschreitungen gegeben. Regierungsanhänger veranstalteten am Dienstag und Mittwoch Gegendemonstrationen.

Montaseri war einer der Mitarchitekten der iranischen Revolution, distanzierte sich jedoch später. Er galt als offener Kritiker des iranischen Staatspräsidenten Ahmadinejad.