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Fiat kündigt bedeutende Investitionen in Italien an

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Fiat kündigt bedeutende Investitionen in Italien an

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Trotz schwieriger Zeiten für die Automobilindustrie hat der italienische Autobauer Fiat für die nächsten beiden Jahre massive Investionen angekündigt.

Bis Ende des Jahres 2011 sollen acht Milliarden Euro in die Bereiche Produktion und Forschung der
italienischen Standorte fließen.

Die jährliche Produktion in Italien soll bis spätestens 2012 um 50% auf bis zu eine Million Autos gesteigert werden.

Dies gab Fiat-Chef Sergio Marchionne am Dienstag in Rom bekannt. Gleichzeitig bestätigte er die Schließung des Fiatwerks Termini Imerese auf Sizilien.

“Im Werk Termini kann es nicht weitergehen. Wir haben auf andere Nutzungsmöglichkeiten hingewiesen. Fest steht: Wir bauen dort ab 2011 keine Autos mehr.”

Während Marchionne hinter verschlossenen Türen seine Pläne präsentierte, demonstrierten draußen Fiat-Mitarbetier gegen die Werksschließung.

“Wie kann man bei einer Region, die seit 40 Jahren von der Automobilindustrie lebt, von einer Umorientierung sprechen? Was sollen wir denn sonst produzieren?”

Die italienische Regierung hatte nach einer ersten Ankündigung der Schließung vergeblich ein Programm aufgelegt, um die Fabrik als Fiat-Standort zu erhalten.

Das Werk Termini Imerese ist Arbeitgeber für derzeit 1700 Mitarbeiter.