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Gericht befindet über Laura Dekkers Zukunft

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Gericht befindet über Laura Dekkers Zukunft

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Aus der Karibik ist sie nun wieder nach Hause in die Niederlande zurückgekehrt: Laura Dekker, die Vierzehnjährige, die alleine die Welt umsegeln möchte.

Erst einmal aber ist sie an einem gewohnten Ort, dem Gericht in Utrecht. Es geht um das Sorgerecht, nachdem das Mädchen tagelang verschwunden war und dann auf der Insel Sint Maarten gesichtet wurde.

Ihr Anwalt scheiterte mit einem Befangenheitsantrag: Ihn störte, dass dieselben Richter schon Lauras Weltumsegelung verhindert hatten. Ein andere Kammer des Gerichts lehnte seinen Antrag aber ab.

Den Ausreißversuch des Mädchens beschreibt Anwalt Peter de Lange so: Sie sei nach Paris gefahren und ins Flugzeug gestiegen, mit ihrem neuseeländischen Pass, ohne Probleme. Der ganze Druck sei zuviel gewesen – sie habe deshalb neben sich gestanden.

Das Mädchen will die jüngste Weltumseglerin werden, was das Gericht aber vor einigen Monaten vorerst verboten hat. Sie ist trotz ihrer vierzehn Jahre eine erfahrene Seglerin und wurde schon auf einem Boot geboren, nämlich in Neuseeland – daher auch der dortige Pass.

Heute verhandelt das Gericht nun in der Hauptsache – nämlich ob Laura bei ihrem Vater bleiben darf oder in ein Heim muss. Bis Weihnachten soll die Entscheidung fallen.