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Mehr Sicherheit für Pakistans Journalisten


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Mehr Sicherheit für Pakistans Journalisten

Nach dem Selbstmordanschlag auf einen Presseclub im nordpakistanischen Peschawar hat das Innenministerium höchste Sicherheitsvorkehrungen angeordnet. Sie gelten für Presseclubs und bekannte Journalisten. Die internationale Organisation “Reporter ohne Grenzen” verurteilte den gestrigen Anschlag. Die pakistanische Journalisten-Vereinigung forderte mehr Schutz.

Viele Bewohner aber glauben nicht daran, dass es die im Grenzgebiet zu Afghanistan geben kann – einem Hort islamischer Extremisten: “Was sind denn das für scharfe Sicherheitsvorkehrungen?”, fragt ein Mann, “Bomber kommen seelenruhig in Moscheen hinein, Selbstmordattentäter und Autobomben laufen und fahren frei in den Straßen herum. Was nutzen denn scharfe Sicherheitsvorkehrungen? Warum lassen wir ihnen nicht einfach freie Hand? Sie töten sowieso, wen sie wollen, jagen sich in die Luft, wo sie wollen.”

Mehr als 200 Medienmitarbeiter nahmen von den Opfern Abschied. Bei dem Anschlag wurden zwei Männer getötet. Zwei weitere Verletzte starben später im Krankenhaus.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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