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US-Immobilienmarkt mit gemischten Signalen

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US-Immobilienmarkt mit gemischten Signalen

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Der angeschlagene US-Imobilienmarkt hat zum Jahresende gemischte Konjunktursignale gegeben.
Die Zahl der verkauften neuen Eigenheime ging im November um mehr als elf Prozent zurück. Zugleich jedoch gab es bei den wichtigeren Verkäufen bestehender Häusern ein Plus von 7,4 Prozent.

Grund für diesen Zuwachs war vor allem eine Steuerbefreiung für diejenigen, die zum ersten Mal eine Immobilie erwerben. Ein Massnahme, mit der die Regierung Obama den Markt ankurbeln will.

Offenbar mit Erfolg, wie die Maklerin Sally Haynes aus einem Vorort von Chicago erklärt. Das Vertrauen von Verkäufern und Kunden sei zurück.

Dennoch sind die Aussichten zum Jahresende nicht restlos optimistisch. Die jüngsten Wachstumszahlen für die Gesamtwirtschaft fielen geringer aus als erhofft. Und auch die Investitionen blieben hinter den Erwartungen zurück.

Für den Analysten Nariman Behravesh von IHS Global Insight gilt deshalb: Von einer positiven Trendwende auf dem Immobilienmarkt könne noch keine Rede sein.

Die globale Finanzkrise hatte auf dem US-Immobilienmarkt ihren Ausgang genommen.
Viele Experten hoffen, dass von hier aus auch wieder eine Verbesserung des Konjunkturklimas kommt.