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US-Gericht ordnet Rückgabe von Münzschatz an Spanien an

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US-Gericht ordnet Rückgabe von Münzschatz an Spanien an

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Ein amerikanisches Gericht hat entschieden, dass das US-Unternehmen Odyssey Marine Exploration einen Schatz im Wert von rund 500 Millionen Dollar an Spanien zurückgeben muss. In der Urteilsbegründung hieß es, die 600.000 Gold- und Silbermünzen seien auf der spanischen Fregatte Mercedes gefunden worden, es handle sich um spanisches Kulturerbe. Das auf Schatzsuche spezialisierte US-Unternehmen Odyssey hatte den Münzschatz 2007 vom Grund des Atlantischen Ozeans geborgen, den genauen Fundort aber geheim gehalten. Es hatte ihn in Gibraltar an Land gebracht und umgehend nach Miami geflogen. Die spanische Regierung fordert seitdem die Herausgabe des Schatzes. Bereits im Juni hatte ein US-Gericht entschieden, dass es sich um spanisches Eigentum handelt. Jetzt soll der Schatz innerhalb von zehn Tagen nach Spanien zurückgebracht werden. Allerdings kann Odyssey erneut Einspruch gegen die Entscheidung einlegen. Spaniens Kulturminister Angeles Gonzales-Sinde begrüßte die Entscheidung des Gerichts.