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Weihnachtsfeiern in der Geburtsstadt Jesu

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Weihnachtsfeiern in der Geburtsstadt Jesu

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Bethlehem im palästinensischen Westjordanland ist an diesem Abend überfüllt: Etwa 15-tausend Besucher haben sich zu den Weihnachstfeierlichkeiten in der Geburtsstadt Jesu versammelt. Der Jerusalemer Patriarch, Fuad Tawal, wird die traditionelle Mitternachtsmesse halten. In seiner Weihnachtsbotschaft sagte er, das größte Geschenk für die Menschen sei Frieden.
Symbol für den schwelenden Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern ist die Betonmauer, die die Stadt umgibt. Sie erschwert auch den Zugang für Reisende. Bürgermeister Victor Batarseh: “Diese Mauer zerteilt unsere Stadt. Leider gibt es keine positiven Veränderungen – im Gegenteil: Die Bedingungen werden härter. Das wirkt sich negativ aus auf die Wirtschaft der Stadt und auf die Gesundheit der Menschen.”

Zugeständnisse von Israel gibt es zu Weihnachten für einen Teil der Bewohner im Gaza-Streifen: 3000 Christen durften das abgeriegelte Gebiet in Richtung Bethlehem verlassen. Den Grenzübergang Erez durfte aus Sicherheitsgründen allerdings niemand im Alter zwischen 18 und 35 Jahren passieren.