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Wetterkapriolen zu Weihnachten

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Wetterkapriolen zu Weihnachten

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Das Wetter bringt in weiten Teilen Europas Weihnachtspläne durcheinander. Viele Straßen in Großbritannien sind mit Eis und Schnee bedeckt, und auch der Zugverkehr ist behindert. Der Eurostar sorgt nach wie vor für Unmut bei den Reisenden, da hilft auch der ausgeteilte heiße Kaffee nicht viel.
Seit Samstag können die Züge unter dem Ärmelkanal wegen der Witterung nur bedingt eingesetzt werden und viele Fahrgäste mussten ihre Pläne umändern.

Auch die iberische Halbinsel ist teilweise in Weiß getunkt. Im Norden Spaniens wurden die Räummannschaften mit den Verwehungen nicht fertig, Autobahnen mussten geschlossen werden.

Wind und Regen sorgten im Süden Spaniens für beschwerliche Weihnachten. In Andalusien deckte der Wirbelsturm Dächer ab und entwurzelte Bäume. Zehntausende waren ohne Strom. Auch hier wurden überschwemmte Autobahnen und Fernstraßen gesperrt.

Auf den Flughäfen auf den kanarischen Inseln konnten Flugzeuge zeitweise weder starten noch landen.

Stürme vereiteln auch den Menschen in Portugal das Weihnachtsfeiern. Häuser wurden zerstört, Felder verwüstet.

In Deutschland setzte an Heiligabend in weiten Teilen Tauwetter ein. In den Alpen besteht erhebliche Lawinengefahr.