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Papst bei guter Gesundheit

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Papst bei guter Gesundheit

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Nach seinem Sturz am Heiligen Abend, geht es dem Papst gut. Vor der Weihnachtsmesse im Petersdom hatte eine 25-Jährige Frau die Sperren überwunden, sich auf den Papst gestürzt und ihn zu Boden gerissen.

Ungeachtet der Attacke verlas Benedikt entspannt und ruhig die Weihnachtsbotschaft und spendete den Segen Urbi et Orbi.

Die in rot gekleidete Angreiferin mit Schweizer und Italienischer Nationalität war unbewaffnet. Die den Angaben nach psychisch labile Frau sagte aus, sie habe den Papst nur umarmen wollen.

Bereits vor einem Jahr hatte die junge Frau versucht, sich dem Papst bei der Mitternachtsmesse zu nähern. Damals wurde sie jedoch vom Sicherheitspersonal rechtzeitig gestoppt.

Ein Sprecher des Vatikans sagte, die Sicherheit des Papstes könne nicht hundertprozentig gewährleistet werden, wenn man nicht wolle, dass eine Mauer zwischen dem Pontifex und den Gläubigen gezogen werde.

Benedikt wolle auf die Menge zugehen, das Sicherheitspersonal könne also ähnliche Vorfälle nicht immer verhindern.

Schwerer getroffen als den Papst hat es den französischen Kardinal Roger Etchegeray, der im Getümmel ebenfalls stürzte. Er erlitt einen Oberschenkelbruch. Der 87-Jährige muss sich einer Operation unterziehen.

Echtegeray ist bekannt durch seine enge Zusammenarbeit mit dem Vorgängerpapst Johannes Paul II..