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Gedenkfeiern für Tsunami-Opfer von 2004

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Gedenkfeiern für Tsunami-Opfer von 2004

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Fünf Jahre nach der Tsunami-Katastrophe haben Menschen in aller Welt der Opfer gedacht. In Indien legte die Bevölkerung Blumen und Kränze nieder und hielt Schweigeminuten ab. Fischer in der am schlimmsten betroffenen Region in Südindien gingen nicht zur See, sondern marschierten gemeinsam mit den Kindern der Überlebenden zur Tsunami-Gedenkstätte.

In Sri Lanka erbaten Tausende in hinduistischen und buddhistischen Zeremonien Segnungen für die Toten. In Thailand begingen Einheimische und Touristen gemeinsam die Trauerfeiern. Ein Viertel der Toten von 2004 waren zum Urlaubmachen nach Thailand gekommen. Auf der Ferieninsel Phuket ließen die Menschen Ballonlaternen in die Luft steigen. Am Strand zündeten sie rund 10-tausend Kerzen an.

Vor fünf Jahren erschütterte ein schweres Erdbeben die Küste Sumatras, das starke Wellen im gesamten indischen Ozean auslöste. Von Indonesien bis Madagaskar kamen 230-tausend Menschen ums Leben. Auch heute wurde vor der Küste Indonesiens ein Erdbeben der Stärke 6 registriert. Über Verletzte wurde nichts berichtet. Das Epizentrum lag laut Experten zu tief unter dem Meeresboden, um einen Tsunami auszulösen.