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Sicherheitskonzept wird überdacht

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Sicherheitskonzept wird überdacht

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Der Vorfall bei der Weihnachtsmesse hat erneut die Frage nach den Sicherheitsvorkehrungen im Vatikan aufgeworfen.

Bei kirchlichen Großverantstaltungen kontrollieren sowohl italienische Carabinieri als auch der Sicherheitsdienst des Vatikan das Areal rund um den Petersplatz. Auf dem Gelände selbst patroulliert die berühmte Schweizergarde.
Die Taschen der Menschen werden untersucht,-
auf mitgeführte Gegenstände durchgesehen.

Wie konnte die 25-jährige Frau trotz der Sicherheitsmaßnahmen die Sperren überwinden?

Eine hundertprozentige Sicherheit könne es einfach nicht geben,- so ein Sprecher des Vatikans,-
Pater Federico Lombardi: “Die Leute wollen ihn aus der Nähe sehen. Er sucht die Nähe der Menschen. Ein Rest-Risiko wird also immer bestehen, in Situationen wie diesen.”

Und tatsächlich: Übergriffe gab es in den letzten Jahren immer wieder. Im Sommer 2007 hatte ein geistig Verwirrter versucht, sich dem Papst zu nähern, als dieser sich den Gläubigen zur wöchentlichen Generalaudienz zeigte.

Ungleich schlimmer der versuchte Mordanschlag auf Papst Johannes Paul den Zweiten im Jahr 1981. Damals hatte ein türkischer Attentäter den Papst niedergeschossen und schwer verletzt.