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Terroranschlag auf Delta-Airlines-Maschine in Detroit

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Terroranschlag auf Delta-Airlines-Maschine in Detroit

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In den USA sind fast 300 Menschen an Bord eines Flugzeugs nur knapp einem Terroranschlag entgangen. Kurz vor der Landung in Detroit zündete einer der Insassen einen Sprengstoff, konnte aber von anderen Passagieren und vom Begleitpersonal überwältigt werden. Der Täter, ein junger Nigerianer, setzte ein pulvrige Substanz in Brand, die an seinem Bein befestigt war. Der 23-Jährige, der inzwischen vernommen wird, soll Verbindungen zu al-Qaida-Organisationen im Jemen und in Nordafrika unterhalten haben. “Es machte Angst”, berichtete einer der Passagiere, “es gab einen lauten Knall und wenige Sekunden später brannte es im Flugzeug.” “Ich warf einen Blick nach hinten und sah einen Kampf, etwa fünf Reihen hinter unseren Sitzen”, erzählte ein anderer. “Wir sahen Rauch und ein Feuer. Ein Mann warf sich auf den Angreifer.” Zwei junge Frauen schilderten: “Er erlitt ernsthafte Verbrennungen. Sein ganzes Bein war verbrannt. Mit einem Löschgerät sowie mit Wasser wurde das Feuer gestoppt. Als wir landeten, war der Rauch noch zu spüren.” “Es war entsetzlich. Ich dachte, alle dachten, dass wir nicht landen, dass wir das nicht schaffen würden.” Der in Detroit gelandete Airbus war in Amsterdam gestartet. Inzwischen wurden die Sicherheitsvorkehrungen auch in Europa verschärft. An Weihnachten 2001 hatte ein Brite auf dem Weg nach Miami versucht, einen in seinem Schuh versteckten Sprengsatz zu zünden.