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Propaganda-Aktionen der Hamas in Gaza

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Propaganda-Aktionen der Hamas in Gaza

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Mit einer Schweigeminute haben die Palästinenser in Gaza-Stadt an den Krieg vor einem Jahr erinnert. Am 27. Dezember 2008 startete Israel die Militäraktion “Gegossenes Blei” gegen die radikal-islamische Hamas-Organisation im Gazastreifen. Mit einer einseitigen Waffenstillstands-Erklärung wurde der Krieg am 18. Januar beendet. Israel begründete die Offensive mit dem jahrelangen Beschuss seiner Städte mit Raketen aus dem Gazastreifen. Nach Angaben der Palästinenser und von Menschenrechts-Organisationen kamen etwa 1400 Menschen ums Leben, darunter mehr als 400 Kinder. “Wir demonstrieren gegen den Krieg und gegen die Belagerung”, sagt ein Junge, der an einer Kinderdemonstration teilnimmt. “Jeden Tag gibt es Tote und Märtyrer, doch wir werden der Belagerung widerstehen.” Er spricht genau das ins Mikrophon, was ihm aufgetragen wurde. Die Hamas, die den Gazastreifen immer noch kontrolliert, versucht dafür zu sorgen, dass ausschließlich das Opfer-Bild vermittelt wird. Dass es sich auch um einen iranisch-israelischen Stellvertreterkrieg handelte, davon ist mit keinem Wort die Rede. Bereits während des Krieges war das so: Hamas-Aufseher übten Druck auf Journalisten mit dem Ziel aus, der Welt vor allem das Leid der Zivilbevölkerung zu zeigen. Palästinensische Journalisten wurden dazu angehalten, keine Hamas-Kämpfer zu filmen.