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Schärfere Kontrollen an Flughäfen nach Attentatsversuch

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Schärfere Kontrollen an Flughäfen nach Attentatsversuch

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Nach der versuchten Flugzeugsprengung an Weihnachten sind die Sicherheitskontrollen an Flughäfen verschärft worden. Gleichzeitig läuft in den USA die Suche nach möglichen Hintermännern.

Nach Angaben eines ranghohen US-Beamten gibt es allerdings bisher keine Beweise, dass der verdächtige Nigerianer, Teil eines Netzwerkes war.
Der 23jährige befindet sich momentan in einem Krankenhaus, wo eine Anklage gegen ihn verlesen wurde.

Am Startflughafen in Amsterdam begann auch auf Drängen der USA die Suche nach Sicherheitslücken.

“Offensichtlich müssen wir unsere Erkennungsmöglichkeiten überprüfen. Der US-Präsident will die Frage geklärt wissen, wie es sein kann, dass jemand mit so einer gefährlichen Substanz in Amsterdam in ein Flugzeug steigen konnte.”

Passagiere müssen jetzt für USA-Flüge noch früher an den Flughäfen erscheinen. Auf dem Abflugsteig wird noch einmal gesondert das Handgepäck durchsucht – Zweifel an der Effektivität zusätzlicher Kontrollen bei den Fluggästen:

“Der Typ hatte das Zeug am Bein. Wie will man das verhindern? Röntgen? Oder soll jeder duschen bevor er einsteigt? Das ist verrückt!”

“Angst? Habe ich nicht. Nicht ein bisschen. Wer werden sicher landen, erst in Detroit, dann in Chicago, ganz problemlos.”

In Amsterdam wird sogar der sogenannte Nacktscanner eingesetzt. Ob der Angeklagte, damit untersucht wurde, ist bisher aber nicht bekannt.