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Ölpreise ziehen an

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Ölpreise ziehen an

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Wenn es in New York kalt wird, freuen sich die Händler an der NYMEX. Der Ölpreis stieg zum Wochenbeginn auf den höchsten Stand seit Anfang Dezember. Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Auslieferung im Februar kostete mehr als 78 Dollar. Eine der Ursachen dafür sind die niedrigen Temperaturen. Der Nordosten der USA ist die Region mit dem weltweit größten Energieverbrauch.
Bereits Anfang des Monats hatte der Ölpreis die Marke von 78 Dollar überschritten, danach fiel er. Mitte des Monats zog er erneut an. Auch der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent stieg auf fast 77 Dollar. Doch nicht nur die Kältewelle und die damit steigende Nachfrage, auch die Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung stützt den Ölmarkt. Kurz vor Weihnachten hatte sich die OPEC dazu entschlossen, die Förderquoten nicht zu verändern. Offenbar kommen die in dem Kartell zusammengeschlossenen zwölf Länder mit Preisen zwischen 78 und 80 Dollar pro Barrel gut zurecht.