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Vater des Detroit-Attentäters hat vor seinem Sohn gewarnt

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Vater des Detroit-Attentäters hat vor seinem Sohn gewarnt

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Das vereitelte Sprengstoffattentat auf eine Passagiermaschine in Detroit wirft weiter Fragen auf.

Wie war es etwa möglich, dass der Attentäter trotz Warnung seines eigenen Vaters nicht auf eine der sogenannten no-fly Listen gesetzt wurde?

Dem 23-jährigen Nigerianer, der mittlerweile in eine Bundesgefängnis verlegt wurde, drohen bis zu 40 Jahre Haft.

Sein Sohn werde immer militanter hatte sein Vater gewarnt, doch der gescheiterte Attentäter wurde lediglich auf einer Liste von Terrorverdächtigen vermerkt, auf der aber auch rund 500.000 andere Namen stehen, so die US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano.

Aus ihrem Ministerium heißt es auch, der an Bord geschmuggelte Sprengstoff hätte ausgereicht, um die Maschine komplett in Stücke zu zerreißen. Ein Mitreisender hatte die Zündung verhindert.

Die Sicherheitsvorkehrungen auf den US-Flughäfen sowie auf Flügen sind unterdessen stark verstärkt worden.

So darf sich etwa bereits eine Stunde vor der Landung niemand mehr von seinem Sitz erheben.

Falscher Alarm gegeben wurde, als sich erneut auf dem North-West-Flug von Amsterdam auf Detroit ein Mann über eine Stunde auf der Toilette eingesperrt hatte, Experten fanden nach der Landung keinen Sprengstoff.