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Al Kaida bekennt sich zu versuchtem Anschlag

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Al Kaida bekennt sich zu versuchtem Anschlag

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Die Terrororganisation Al Kaida hat sich zu dem vereitelten Anschlag auf ein US-Passagierflugzeug
am ersten Weihnachtstag bekannt. In einer Mitteilung auf einer Internet-Seite wird erklärt, es habe sich um eine Vergeltung für das Vorgehen der USA gegen Al Kaida im Jemen gehandelt. Der mutmaßliche Täter, ein 23-jähriger Nigerianer, wird in dem Schreiben als Held bezeichnet.

US-Präsident Barack Obama kündigte einen entschlossenen Kampf gegen den Terrorismus an: “Wir werden weiter jedes Element unserer Macht als Nation anwenden, um Extremisten zurückzuschlagen, die uns bedrohen. Ob sie aus Afghanistan oder Pakistan, dem Jemen oder Somalia sind, oder von wo auch immer sie Attacken auf US-Boden planen”.

Weltweit wird nach dem Anschlag über Sicherheitsvorschriften im Flugverkehr diskutiert. In den USA – wie hier auf dem Flughafen von Detroit – wurden die Maßnahmen verschärft. Die Reisenden nehmen es gelassen. Eine Frau sagte, sie würde ihre Flugreisen nicht neu überdenken. Sie sei lieber sicher unterwegs, als die Kontrollen zu bedauern. Ein anderer Reisender sagte, für ihn seien die Kontrollen lächerlich.

Die Behörden würden zu stark reagieren. Vielleicht hätte in dem Fall ein Nacktscanner – hier bei einem Test – den Sprengstoff am Körper des Täters entdeckt. Mit ihnen kann man die Reisenden praktisch bis auf die Haut durchleuchten. In Deutschland werden die Scanner deshalb von allen Parteien abgelehnt.