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Brite in China hingerichtet

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Brite in China hingerichtet

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In China ist zum ersten Mal seit 50 Jahren ein Europäer hingerichtet worden. Das bestätigte das britische Außenministerium. Bei dem Verurteilten handelt es sich um einen Briten, der vor gut zwei Jahren in Nordwestchina mit vier Kilo Heroin festgenommen worden war. Wie er hingerichtet wurde, ist noch unklar. Akmal Shaikh hatte sich als Opfer einer Rauschgiftbande bezeichnet. Wenige Stunden vor der Hinrichtung hatte das Oberste Gericht Chinas die Todesstrafe bestätigt. Mit der Entscheidung wiesen die Richter indirekt auch das jüngste Gnadengesuch der britischen Regierung zurück. Sie hatte darauf hingewiesen, dass der Verurteilte psychisch krank sei. In London hatte es in den letzten Wochen immer wieder Mahnwachen für Akmal Shaikh gegeben.