Eilmeldung

Eilmeldung

Iran: Drohungen gegen Ausland – Härte im Inland

Sie lesen gerade:

Iran: Drohungen gegen Ausland – Härte im Inland

Schriftgrösse Aa Aa

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die USA und Israel scharf angegriffen. Beide Länder steckten hinter der Protestwelle gegen seine Regierung. Wörtlich sagte er: “das ist ein von den USA und den Zionisten inszeniertes Schauspiel, das wir zum Übergeben finden”. Der Staatschef fügte hinzu, beide Länder würden diese Einmischung schon bald bitter bereuen.

Zu den Drohungen gegen das Ausland kommt die Härte im Inland: Bei den Demonstrationen gegen Ahmadinedschad waren am Wochenende mindestens acht Menschen getötet und rund 800 festgenommen worden. Parlamentarier fordern die Todesstrafe für die Demonstranten, die das heilige Aschura-Fest mit Gewaltaktionen gestört hätten.

Außerdem stellt sich die Regierung den Protestlern mit ihren eigenen Mitteln entgegen: Gestern schon demonstrierten Hunderte Ahmadinedschad-Anhänger. Für heute werden erneut Zehntausende Unterstützer der Regierung in den Straßen der Hauptstadt erwartet.