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CIA-Agenten sterben bei Selbstmordanschkägen in Afghanistan

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CIA-Agenten sterben bei Selbstmordanschkägen in Afghanistan

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Bei erneuten Selbstmordanschlägen in Afghanistan sind 13 Menschen getötet worden – dabei handelt es sich um US-Staatsbürger sowie Kanadier.

Bei einem Attentat in einer US-Militärbasis in der Provinz Khost starben acht Amerikaner, die für die CIA arbeiteten.

Die radikal-islamischen Taliban-Milizen übernahmen die Verantwortung für den Anschlag. Doch auch weiter südlich, in der Provinz Kandahar, starben Menschen bei der Explosion einer Bombe.

Vier kanadische Soldaten, die auf Patrouille waren, wurden getötet, genauso wie eine Journalistin einer kanadischen Presseagentur, die mit diesen unterwegs war.

Es war der erste Auftrag der 34-jährigen in Afghanistan.

“Sie war jemand, an dem man sich immer ein Beispiel nehmen konnte”, sagte der Chefredakteur einer der Zeitungen, für die sie arbeitete. “Sie war ein besonderer Mensch, wir fühlen mit ihrer Familie, ihrem Verlobten und ihren Freunden.”

Für die internationalen Streitkräfte war das Jahr 2009 bislang das Blutigste seit Beginn der Intervention in Afghanistan.

Die USA wollen im neuen Jahr ihre Truppen am Hindukusch um fast 40.000 Soldaten aufstocken.