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Generalprobe für New Yorker Silvester

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Generalprobe für New Yorker Silvester

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Nein, die Happy-New-Year-Rufe sind nur die Generalprobe: Aber New York hat einen Ruf zu verlieren, und schließlich ist die Sache mit der großen Kugel hier oben auf dem Dach des Hochhauses One Times Square seit einem Jahr nicht mehr geübt worden.

So eine Kugel mit reichlich Beleuchtung – früher einmal hundert Glühbirnen, heute 32000 Leuchtdioden – gehört seit über hundert Jahren untrennbar zur Silvesternacht am Times Square: An einem Mast auf der Spitze des Gebäudes wird sie zu Mitternacht gut zwanzig Meter weit heruntergelassen – ein Spektakel für die Feiernden unten auf dem Platz.

Dort war einen Tag zuvor allerdings gar nichts von Feiern zu spüren: Ein herrenloser Lieferwagen sorgte für Großalarm. Ein erfundener Polizeiausweis im Fenster, keine Nummernschilder, dunkle und noch dazu verhängte Scheiben – letztlich aber ein blinder Alarm. Trotzdem war die Aufregung groß, mehrere Gebäude in der Nähe wurden evakuiert, darunter das der Nasdaq-Börse.

“An sowas sollte man gar nicht denken”, meint eine Touristin hier; “sondern sich einfach daran freuen und Spaß haben; hier sind wir wirklich sicher. Ich vertraue der Polizei, die beschützen uns.”

Das Vorkehrungen der Polizei sind jedenfalls umfangreich: Auf keinen Fall soll irgendetwas die wohl berühmteste Silvesterfeier der Welt stören.