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Iranische Polizei geht offenbar mit Tränengas gegen Proteste vor

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Iranische Polizei geht offenbar mit Tränengas gegen Proteste vor

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Die Lage im Iran bleibt angespannt.

Am Donnerstag kam es zu neuen Protesten von Regimekritikern.

Bei einer Demonstration in Teheran soll die Polizei dabei nach Angaben der Opposition mit Tränengas gegen die Menge vorgegangen sein.

Erst gestern hatte die Polizei eine härtere Gangart gegen weitere Protestkundgebungen angekündigt.

Eine bislang unbekannte Gruppe hat im im Internet ferner mit der Ermordung der beiden führenden Oppositionellen Mehdi Karubi und Mirhossein Musawi gedroht.

Es war dies die deutlichste Morddrohung gegen die iranischen Oppositionsführer seit der umstrittenen Präsidentenwahl im Juni.

Der iranische Geheimdienstminister erklärte unterdessen, man habe die Rädelsführer der Proteste vom Wochenende ausfindig gemacht und erwarte nun, daß die Justiz entsprechende Strafen erlaße.

Jedoch nicht nur die Opposition macht mobil, auch Pro-Regierungsdemonstranten bekräftigten am Mittwoch ihre Unterstützung für Präsident Mahmud Ahmadinejad. Aus der Menge waren auch Rufe nach Todesurteilen gegen Regimekritiker zu hören.