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Regime organisiert Gegendemonstrationen

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Die iranische Opposition hat Berichte, wonach deren 2 wichtigste Anführer, die Hauptstadt Teheran verlassen hätten als Falschmeldung zurückgewiesen.

Nach den tagelangen Protesten regierungskritischer Demonstranten hat das Regime jetzt seine eigenen Anhänger mobilisiert.

Bei der Rede eines radikalislamischen Ajatollah im Zentrum Teherans, wurde auch wieder die Forderung nach der Todesstrafe für die Anführer der Opposition erhoben.

Bei den staatlich organisierten Solidaritäts-kundgebungen gingen mehrere Millionen von
Sympathisanten des erzkonservativen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf die Straße.

Dessen Sicherheitskräfte kündigten an, ab sofort noch härter gegen die Opposition vorgehen zu wollen.

In Paris und London kam es vor den jeweiligen Botschaften des Iran hingegen zu Protestkundgebungen gegen das Vorgehen der Regierung in Teheran.

Im Internet war auch ein verwackeltes Video zu sehen, in dem ein grünweißer Pickup-Wagen der Polizei in eine Menge rast und unter den Schreien der Umstehenden einen Demonstranten
überfährt. Die Bilder, sollen am Sonntag gemacht worden sein. Ihre Echtheit lässt sich nicht prüfen.