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Blutbad bei Volleyballspiel in Pakistan

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Blutbad bei Volleyballspiel in Pakistan

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Bei einem Selbstmordanschlag nahe Lakki Marwat im Nordwesten Pakistans sind Polizeiangaben zufolge mindestens 95 Menschen umgekommen. Augenzeugen berichteten, der Attentäter sei mit seinem Wagen während eines Volleyballspiels an den Spielfeldrand gefahren und habe dann die Sprengladung im Wagen gezündet.

Den Angaben zufolge hatten sich dort Hunderte Zuschauer versammelt, darunter auch viele Kinder. Dächer umliegender Häuser stürzten durch die Wucht der Detonation ein. Unter den Trümmern werden weitere Opfer vermutet. Sicherheitskräfte machten radikal-islamische Extremisten für die Tat verantwortlich. In den vergangenen zwei Monaten sind in Pakistan bereits mehr als 500 Menschen bei Anschlägen ums Leben gekommen.