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Chaos in Newark

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Chaos in Newark

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Nach dem gescheiterten Anschlag auf einen Lienienflug nach Detroit liegen auf den US-Flughäfen die Nerven blank. Auf dem bei
New York gelegenen Flughafen Newark sorgte am Sonntagabend Ortszeit eine Sicherheitspanne für Chaos. Nachdem ein Passagier unkontrolliert in den Sicherheitsbereich des Terminals C gelangte, wurde der Bereich geräumt. Alle Passagiere mussten erneut die Sicherheitskontrollen passieren.

Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde TSA ordnete als Reaktion auf den Anschlagsversuch an Weihnachten schärfere Sicherheitsmaßnahmen an. Alle Passagiere, die aus 14 Staaten kommen oder über sie in die USA reisen, sollen vor dem borden grundsätzlich abgetastet oder gescannt werden. Ihr Handgepäck muss durchsucht werden. Die Anweisung der US-Verkehrssicherheitsbehörde trifft auf alle Flüge in die USA zu, egal von welchem Land aus sie starten. Die 14 Staaten liegen nahezu ausschließlich in der islamischen Welt.

Auch in Europa wurden auf zahlreichen Flughäfen wie in Frankfurt die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Viele, nicht alle alle Passagiere reagieren gelassen auf die neuen Kontrollen: “Das stört mich nicht, es ist zu unserer Sicherheit”, sagt eine Touristin aus den USA.

Unter Sicherheitsexperten gelten die USA selbst als die größte Lücke in einem immer enger gestrickten Kontrollnetz.