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Sanaa geht gegen radikal-islamische Rebellen vor

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Sanaa geht gegen radikal-islamische Rebellen vor

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Im Jemen haben die Sicherheitskräfte ihre Aktionen gegen radikal-islamische Rebellen fortgesetzt. Angaben des Militärs zufolge wurden dabei zwei mutmaßliche al-Qaida- Mitglieder getötet. In der vergangenen Woche hatte Washington das Terrornetzwerk im Jemen als Drahtzieher des vereitelten Anschlags von Detroit am 25. Dezember beschuldigt. Die US-Regierung sowie die Regierung in London kündigten an, Anti-Terror-Aktionen in dem Land auf der arabischen Halbinsel unterstützen zu wollen. Die Regierung in Sanaa betonte jedoch, gegen Terroristen selbst vorgehen zu wollen. Am Wochenende kamen in der Hauptstadt der US-General David Petraeus und der jemenitische Präsident Ali Abdullah Sali zusammen. Petraeus, der die US-Streitkräfte in Nahost, Zentralasien und Ostafrika befehligt, bot die Hilfe seines Landes an. Weil al-Qaida-Terroristen mit Anschlägen gegen amerikanische Einrichtungen drohten, blieben die Botschaften der USA und Großbritanniens geschlossen. Die deutsche Botschaft verstärkte die Sicherheitsvorkehrungen.