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Zielgerade für die zukünftigen europäischen Kommissare

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Zielgerade für die zukünftigen europäischen Kommissare

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Für einige geht es in die zweite Runde. Die Mitglieder der zweiten Kommission von Jose Manuel Barroso sind nominiert.
Die zukünftigen Kommissare, müssen den Abgeordneten des europäischen Parlaments Rede und Antwort stehen.

Die europäische Kommission ist die Exekutive der EU. Jeder Mitgliedsstaat entsendet je ein Kommissionsmitglied. Die neue Kommission setzt sich also aus 27 Mitgliedern zusammen: ein Präsident und 26 Kommissare, die für eine Amtsdauer von fünf Jahren für ein Ressort verantwortlich sind.

Unter den 26 Kommissaren sind mehrere Vizepräsidenten, die dem Präsidenten assistieren.
Eine Neuheit des Lissabon-Vertrags: die Britin Catherine Ashton ist Vizepräsidentin der Kommission und zugleich Hohe Vertreterin der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik.

Barroso, gibt sich zu Beginn seiner zweiten Amtszeit selbstbewusst und ist stolz auf seine künftigen Mitarbeiter:
“Es ist mir eine große Freude 13 Kommissare wieder begrüßen zu können. Diese Mannschaft vereint Erfahrung und Innovation. Wir haben ein europäisches Programm und ein europäisches Team.”

Nun muss Barrosos Team die Europa-Abgeordneten davon überzeugen, dass es den Anforderungen gewachsen ist.
Die Parlamentarier prüfen die Kompetenzen jedes einzelnen, aber auch ob sich die künftigen Kommissare für Europa engagieren und persönlich unabhängig sind.

Reine Formalität? Nicht ganz. 2004 scheiterte der italienische Kandidat, Rocco Buttiglione,
bei seiner Anhörung vor dem Parlament. Seine kontroversen Ansichten in Bezug auf Homosexualität und Frauen wurden ihm zum Verhängnis.

Die Abstimmung des europäischen Parlaments findet am 26. Januar statt. Erst dann wird die Kommission Barroso II offiziell vom Rat ernannt.

Viel Arbeit wartet auf sie.
Auf dem Programm stehen: das Ankurbeln der Wirtschaft, die Schaffung von Arbeitsplätzen, Sicherheit und nicht zuletzt Umweltschutz, hierfür wurde ein neues Ressort geschaffen.

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