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Eisige Kälte und schwere Schneefälle in Europa

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Eisige Kälte und schwere Schneefälle in Europa

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Eisige Kälte und schwere Schneefälle machen den Menschen in Europa zu schaffen. In Deutschland kamen rund 30 Schüler mit dem Schrecken davon, als ihr Bus auf einem Bahnübergang in Mecklenburg-Vorpommern steckenblieb. Der Fahrer forderte die Schüler auf, sofort auszusteigen. Dann wurde der leere Bus von einem Regionalzug gerammt.
Auch das Nachbarland Polen leidet unter
Dauerfrost – und nicht zuletzt die Obdachlosen. Allein am vergangenen Wochenende starben dreizehn Menschen infolge der Kälte, die meisten von ihnen Obdachlose.
In Moskau zählten die Behörden 30 Erfrorene, wiederum vor allem arme und obdachlose Menschen.
In Großbritannien sind besonders der Nordwesten Englands sowie Schottland betroffen. In der Nähe von Inverness entgleiste ein Güterzug. Zwei Menschen kamen mit leichten Verletztungen davon.
Drei nordenglische Flughäfen mussten vorübergehend schließen oder Flüge streichen. Auch auf den Straßen sorgte der Schnee für Chaos. Viele Menschen verzichteten auf das Auto – mehr oder weniger gezwungenermaßen – und stiegen auf andere Verkehrsmittel um: Sie habe so viele feststeckende Autos, Motorräder oder Fahrräder gesehen, dass sie beschlossen habe, als Schiläuferin auf die Straße zu gehen, sagte eine Frau, – und nein, nicht zum Spaß, sondern um an ihren Arbeitsplatz zu kommen: Sie sei Krankenhausärztin.
In Dänemark wurden Eisbrecher startklar gemacht. Auch die anderen skandinavischen Länder sind von der Kältewelle betroffen. Meteorologen warnten vor Stürmen im Ostseeraum.
Ein Ende der gegenwärtigen Wetterlage ist nicht in Sicht.