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Zug in der Mongolei vom Schnee begraben

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Zug in der Mongolei vom Schnee begraben

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Der Winter hat nicht nur Europa fest im Griff, auch große Teile Asiens versinken im Schnee. Im Norden Chinas, fuhr in der Autonomen Region Innere Mongolei ein Personenzug in eine über zwei Meter hohe Schneewehe. Alle 15 Waggons wurden vom Schnee begraben, die fast 1500 Passagiere konnten von Rettungsmannschaften nach 25 Stunden aus dem Zug befreit werden. Die Heizung in dem Unglückszug war ausgefallen, die Lebensmittel gingen zur Neige.

Wegen der heftigen Schnefälle mußte der Flughafen der nordchinesischen Küstenstadt Yantai für 12 Stunden geschlossen werden. In Peking erhielten die Schüler der Grund- und Mittelschulen schneefrei. In der chinesischen Hauptstadt waren 20 Zentimeter Schnee gefallen, soviel wie seit 1951 nicht mehr. Die Temperaturen sanken auf minus 15°, es war der kälteste Januartag seit 24 Jahren. Die Stadtverwaltung wies die Bürger an, beim Schneeräumen zu helfen.

Auf der koreanischen Halbinsel sorgten die stärksten Schneefälle seit mehr als 70 Jahren für Chaos.