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Neue Himmelskörper geben Forschern Rätsel auf

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Neue Himmelskörper geben Forschern Rätsel auf

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Faszinierende Bilder aus der Vergangenheit des Universums: Das Weltraumteleskop Hubble hat die bislang älteste Aufnahme des Alls geliefert.

Sie zeigt einen Teil des Weltraums sechshundert Millionen Jahre nach dem Urknall, also quasi aus der Kindheit des Kosmos; schließlich fand der Urknall vermutlich vor dreizehn Milliarden Jahren statt. Auf dem Bild sind mehr als siebentausend Galaxien zu sehen. Je weiter sie entfernt sind, desto früher haben sie existiert.

Auch das Weltraumteleskop Kepler lieferte Verblüffendes, nämlich Aufnahmen von mehreren bislang unbekannten Himmelskörpern außerhalb unseres Sonnensystems.

Sie befinden sich in den Sternbildern Schwan und Leier und geben den Wissenschaftlern Rätsel auf – denn für Sterne sind sie zu kalt, für Planeten aber zu heiß. Die Temperatur auf ihrer Oberfläche beträgt rund 1600 Grad Celsius. “Sie sind zwanzigmal heißer als der Jupiter”, erzählt William Borucki vom Ames Research Center der NASA in Kalifornien. “Jeder von ihnen glüht. Sie sind heißer als geschmolzene Lava.”

Die Himmelskörper sind alle größer als die Erde, der kleinste entspricht etwa dem Neptun. Möglicherweise handelt es sich um neugeborene Planeten, die später abkühlen, vielleicht um sterbende Weiße Zwerge, oder auch um bislang unbekannte Objekte – denn das All hält wohl noch einige Überraschungen für uns bereit.