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Eurostar steckt erneut im Tunnel fest

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Eurostar steckt erneut im Tunnel fest

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Knapp drei Wochen nach dem Verkehrschaos bei Eurostar ist erneut ein Zug unter dem Ärmelkanal steckengeblieben. Bevor sie das Licht auf der englischen Seite des Tunnels sehen durften, saßen rund 200 Passagiere zwei Stunden fest. Eine Ersatzlok schleppte den Zug schließlich in den Bahnhof Ashford. Der Grund für die Panne sei noch nicht bekannt, teilte Eurostar mit. Wegen des Winterwetters waren ohnehin einige Züge zwischen Brüssel und London gestrichen worden. Behinderungen soll es auch in den kommenden Tagen geben. Jeder, der nicht unbedingt reisen müsse, solle seine Pläne verschieben, hieß es. In Paris warteten erneut hunderte Reisende vergeblich darauf zusteigen zu können. Passagiere der Business-Klasse seien in Warteräume gebeten worden, während sich die anderen die Füsse auf dem Bahnsteig vertreten mussten, ärgert sich ein Fahrgast. Wenige Tage vor Weihnachten waren gleich mehrere Züge mit rund 2.000 Reisenden im Eurotunnel steckengeblieben.