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Nach Schiffskollision: Wal-Kampf diplomatisch

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Nach Schiffskollision: Wal-Kampf diplomatisch

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Der Zusammenstoß zwischen einem japanischen Walfangschiff und einem Hightech-Schnellboot australischer Umweltaktivisten in der Antarktis ist auf diplomatischer Ebene angekommen. Jetzt streiten die Regierungen Japans und Australiens darüber, wer wen angegriffen hat. Australien und Neuseeland – hier ist das Schiff der Aktivisten registriert – untersuchen den Fall.

Bei einer Protestaktion in der Antarktis war am Mittwoch ein Schnellboot der australischen Meeresschutzorganisation Sea Shepherd zerstört worden.

Akira Gunji, stellvertretender Fischereiminister in Japan: “Ursache des Zusammenstoßes ist aus unserer Sicht die plötzliche Annäherung der Aktivisten an unser Schiff. Wir finden den Vorfall sehr bedauerlich. Das japanische Schiff hat einen glaubwürdigen Forschungsauftrag, gedeckt durch internationale Abkommen.”

Was die Leute von Sea Shepherd da wiederholt gemacht hätten, sei gefährlich und bringe japanisches Leben und Eigentum in Gefahr. Das könne man nicht durchgehen lassen.