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Republikaner McCain verteidigt Drohnen-Angriffe

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Republikaner McCain verteidigt Drohnen-Angriffe

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Der republikanische US-Senator John McCain hat Al Qaida für den Selbstmordanschlag auf sieben CIA-Agenten in Afghanistan verantwortlich gemacht. Bei einem Besuch in Kabul verteidigte der ehemalige Präsidentschaftskandidat die gezielten Angriffe durch unbemannte Flugkörper – sogenannte Drohnen. Der CIA stärkte er den Rücken.

Bei dem Attentat scheine eine Verbindung zu Al Qaida nahezuliegen, so McCain, “das hält uns nicht davon ab, der CIA und ihren Mitarbeitern für ihre bisherige und künftige Arbeit hier zu danken.”

Der jordanische Arzt und Doppelagent Humam Khalil Abu-Mulal al-Balawi hatte Ende Dezember in einem Lager an der Grenze zu Pakistan die folgenschwerste Attacke gegen den US-Auslandsgeheimdienst seit fast zwei Jahrzehnten verübt.

Al-Qaida-Quellen hatten die Tat als “Rache für die Opfer amerikanischer Drohnen in Pakistan” bezeichnet.

Seit Sommer 2008 wurden bei mehr als 70 US-Drohnenangriffen in Pakistan rund 700 Menschen getötet. Gezielt wird vor allem auf mutmaßliche Taliban- und Al Qaida-Führer.